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FIVE FOR FUTURE

Olympiastadion Kiew

Am 1. Juli fand in Kiew das Finale der Fußball-Europameisterschaft zwischen Spanien und Italien statt. 68.000 Zuschauer verfolgten das Spiel im Olympiastadion. Millionen fieberten mit, hofften und bangten. Überlegen siegte Spanien mit 4:0. Ein Sieg des brillanten, technisch anspruchsvollen Fußballs. In einer Sportarena, die nach einer aufwändigen Modernisierung ebenfalls höchsten Ansprüchen genügt. An ihrem Umbau war das Planungsbüro Pätzold & Snowadsky maßgeblich beteiligt. Unter Führung des General­planers gmp Architekten von Gerkan, Marg und Partner plante das Osnabrücker Büro sämtliche Sportflächen. Die Verantwortung dafür, ebenso wie für die Leistungsverzeichnisse der ausführenden Baufirmen, lag bei Projektleiter Ulf Elsner.

Optimale Spielbedingungen bietet das 7890 m2 große Naturrasenspielfeld mit Rasenheizung und Beregnungsanlage. 35 Regner sorgen für eine gleichmäßige Bewässerung des Rasens und ermöglichen das Einspeisen von Flüssigdünger. Als markantes blaues Band umgrenzen die Leichtathletikanlagen das Rasengrün. Mit jeweils 8 Rundlauf- und Kurzstreckenlaufbahnen sowie zahlreichen weiteren Einrichtungen (4 Sprunggruben für Weit- und Dreisprung, 2 Hochsprunganlagen, 2 Stabhochsprunganlagen, 2 Kugel­stoßanlagen, 1 kombinierte Diskus- und Hammerwurfanlage, 1 Diskuswurfanlage, 2 Speer­wurfanlagen) stehen für alle leichtathletische Disziplinen modernste Wettkampfanlagen zur Verfügung. So dürfte das Olympiastadion in Zukunft auch dem internationalen Leichtathletikspitzensport eine große Bühne sein.

Das Stadion in der ukrainischen Hauptstadt ist nicht das erste Großprojekt, das die Osnabrücker unter Federführung von gmp Architekten gestemmt haben. Auch bei der Modernisierung des Berliner Olympiastadions zeichnete sich Pätzold & Snowadsky für die Sportflächen verantwortlich. Somit konnte das Planungsbüro der Fußball-Europameisterschaft gelassen entgegen blicken. Stadion und Spielfeld waren zudem bereits am 11. November 2011 beim Länderspiel zwischen der Ukraine und Deutschland erfolgreich getestet worden. Wir haben wie bei allen Projekten, großen wie kleinen, alles für eine bestmögliche Sportstätte getan, sagt Rainer Snowadsky, und im Finale haben wir bestmöglichen Sport gesehen und einen würdigen Sieger www.paetzold-snowadsky.de

© 2012 by FIVE FOR FUTURE · Institut für Sport- und Vereinsberatung UG
Stadien

Übungsleiterfreibetrag wird auch dann gewährt, wenn Haupt- und Nebentätigkeit im gleichen Verein ausgeübt werden


In gemeinnützigen Organisationen und Vereinen können Sie jährlich bis zu 2.100 Euro steuer- und sozialversicherungsfrei als Vergütung für bestimmte Tätigkeiten erhalten. Diese Tätigkeit muss nebenberuflich ausgeübt werden und darf damit im Jahresdurchschnitt nicht mehr als ein Drittel des Zeitumfanges ihrer Haupttätigkeit einnehmen. Im Falle, dass Sie ihre Haupt- und Nebentätigkeit im gleichen Verein ausüben, hat jetzt das Finanzgericht Düsseldorf konkrete Hinweise gegeben, wann die Hauptund die Nebentätigkeit trotz des gleichen Arbeitgebers getrennt voneinander zu betrachten sind. Und somit auch der Übungs­leiterfreibetrag angesetzt werden kann. Die Richter des Finanzgerichtes führten aus, dass die Hauptund die Nebentätigkeit strikt voneinander getrennt sein müssen und beide Tätigkeiten setzen unterschiedliche Anforderungsprofile voraus. Beispiel: In seiner Haupttätigkeit arbeitet Herr B. als Buchhalter beim Kreissportbund. Am Nachmittag ist er bei einer Kinderfußballmannschaft des Kreis­sportbundes als Trainer ehrenamtlich engagiert. Die Tätigkeiten sind inhaltlich und zeitlich strikt voneinander getrennt.

GHP-Tipp:
Die Trennung der Haupt- von der Nebentätigkeit erreichen Sie folgendermaßen: Regeln Sie die Haupt- und die Nebentätigkeit in eigenständigen schriftlichen Verträgen. Die jeweiligen Arbeitsverträge müssen eigenständige Tätigkeitsbeschreibungen enthalten. Das Arbeitsgebiet sollte klar abgegrenzt werden, sowohl inhaltlich als auch räumlichörtlich also für die Arbeitsstelle und den Beginn und das Ende der täglichen Arbeitszeit. Vereinbaren Sie in den Verträgen unter­schiedliche Kündigungsfristen. In dem Vertrag für die Haupt­tätigkeit darf keine Klausel enthalten sein, nach der der Arbeitnehmer Sie auch für andere Tätigkeiten einsetzen kann. Die Vergütung für die Hauptund Nebentätigkeit sollte getrennt ausgezahlt werden.

Exkurs:
Diese Vorgaben gelten auch für gemeinnützige Organisationen, die ihren Mitarbeitern, wenn diese nebenher für sie tätig werden, den Ehrenamtsfreibetrag in Höhe von 500 Euro jährlich gewähren wollen.

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